Kulturknotenpunkt: Es geht los

Schwarzenbek – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg legt los: Am 2. Juli 2015 informiert sie über ihre neue Funktion als Kulturknotenpunkt des Landes. Zur Auftaktveranstaltung im Schwarzenbeker Amtsrichterhaus sind Aktive aus dem Lauenburgischen und Stormarn eingeladen.

Am 25. März 2015 ernannte Landesministerin Anke Spoorendonk (zuständig für Justiz, Kultur und Europa) die Stiftung Herzogtum Lauenburg in Mölln zum 3. Kulturknotenpunkt in Schleswig-Holstein. Sie soll als zentrale Stelle die kulturelle Infrastruktur im Kreis Herzogtum Lauenburg und im östlichen Kreis Stormarn unterstützen. Ihre neuen Aufgaben und Arbeitsgebiete stellt die Stiftung am Donnerstag, 2. Juli 2015, in Schwarzenbek vor. Vertreter von Kultureinrichtungen, Kulturschaffende und -interessierte sind dazu eingeladen. Sie können bei diesem Treffen im Amtsrichterhaus am Körnerplatz 10 zugleich ihre wichtigsten Unterstützungsbedarfe melden.
„Ziel ist es, der Hauptaufgabe einer Netzwerkeinrichtung nachzugehen: Wir möchten Sie ins Gespräch bringen mit anderen Akteuren im Herzogtum und in Stormarn und neue Verknüpfungen in den Kulturnetzwerken herstellen“, so Stiftungsgeschäftsführer Malte Frackmann in seiner Einladung an die Aktiven im Zuständigkeitsgebiet. Die Stiftung werde über die Aufgaben und Arbeitsgebiete des Kulturknotenpunkts informieren. Und: „In Workshops wollen wir gemeinsam die wichtigsten Felder für Beratungs-, Weiterbildungs- und Informationsangebote erarbeiten und möglichst Verbindungen zu bereits in den Kreisen vorhandener Expertise herstellen“.
Zwei weitere Kulturknotenpunkte gibt es bisher: die Nordsee-Akademie in Leck (Nordfriesland und Nordschleswig) und den Verband der Volkshochschulen in Meldorf (Dithmarschen / nördliches Steinburg). Mehr sollen in den nächsten Jahren folgen. Mit den Kulturknotenpunkten verfolgt das Land Schleswig-Holstein das Ziel, „Kerne kultureller Infrastruktur, insbesondere im ländlichen Raum, zu erhalten und abzusichern“.
Die Landesregierung will mit den regionalen Einrichtungen „die Angebotsstrukturen im ländlichen Raum sinnvoll untereinander und mit den großen Zentren vernetzen, die kulturellen Akteure professionell beraten, Kooperationen fördern und die Öffentlichkeitsarbeit für kulturelle Angebote unterstützen. Vorgesehen ist eine intensive Einbindung und Vernetzung aller Akteure in einer Region (Kulturschaffende, Ehrenamtliche, Nutzerinnen und Nutzer u. a.). Das gilt besonders, wenn neue Netzwerke geschaffen werden sollen.“ Die Knotenpunkte sollen ansprechbar sein für regionale Akteure, sie bei der Kulturarbeit unterstützen und in Fragen von Projekten und in der Öffentlichkeitsarbeit beraten.
Weitere Information auf der Website des Landeskulturverbandes, der die Kulturknotenpunkte koordiniert:
www.landeskulturverband-sh.de / Aktivitäten / Kulturknotenpunkte

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