300 Menschen bei "Aumühle singt"

Aumühle – Die Hitze hielt sie nicht ab: Rund 300 Sangesfreunde aus dem Sachsenwald fanden sich am 4. Juli beim Musikfest „Aumühle singt“ zum großen Chor zusammen und verliehen mit instrumental begleitetem Gesang ihrer Lebensfreude Ausdruck.

Rund 300 Sängerinnen und Sänger, von klein bis groß, kamen zu „Aumühle singt“ am 4. Juli auf den Berliner Platz. Unter den Schatten spendenden Bäumen war die Temperatur erträglich, so sangen alle nach Herzenslust und hatten sichtlich Vergnügen dabei. Begleitet wurde der große Spontan-Chor unter der Leitung von Kantorin Susanne Bornholdt von der Band „Zweckgemeinschaft“. Nach dem gemeinsamen Singen sorgte das Ensemble „Noann“ für einen stimmungsvollen Abschluss.
Mit „Aumühle klingt“ hatte vor gut zwei Jahren hieß der neue Aumühler Kulturverein „Kultur und Bildung in Aumühle (KuBA) einen viel versprechenden Auftakt hingelegt. Beim klingenden Wochenende in der Sachsenwaldgemeinde gab es Konzerte in der Kirche und im Festsaal des Augustinums, Musiker spielten auf dem Berliner Platz und in privaten Gärten zum Hauskonzert auf. Begeistert von dem Erfolg, planten die Organisatoren, alle zwei Jahre eine solche musikalische Veranstaltung in Aumühle durchzuführen.
In diesem Jahr fanden sich dazu der Turn- und Sportverein Aumühle/Wohltorf, die Kirchengemeinde Aumühle mit dem KuBA zusammen und organisierten das Musikfest als Open-Air-Veranstaltung auf dem Platz vor dem Bismarck- Turm. Im Juni noch war die Skepsis groß gewesen, ob das Wetter mitspielen würde. Erst wenige Tage vor dem Fest zeichnete sich ab, dass nicht Regen, sondern starke Hitze das gemeinsame Singen beeinträchtigen könnte – was nicht geschah. Wie Susanne Bornholdt, die Kantorin der Aumühler Kantorei, in der Moderation betonte, war „Aumühle singt“ in doppelter Hinsicht eine Premiere: Es war das erste gemeinsame Fest von Sportverein, KuBA und Kantorei, aber auch das erste Mal, dass die „Zweckgemeinschaft“ Lieder von Sängern begleitete – die Band spielt und singt in der Regel nur eigene Lieder.