Spannende Historie

Kolloquium zum Thema 150 Jahre Herzogtum Lauenburg und Preußen

(gh) Mölln – In vier wissenschaftlichen Kurzvorträgen werden verschiedene Aspekte der Verbindung zwischen dem Herzogtum Lauenburg und Preußen im Jahre 1865 am Donnerstag, 24.9. um 17.00 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstr. 150, 23879 Mölln) präsentiert und gemeinsam mit den Referenten diskutiert. Im Anschluss an die Vorträge bittet die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur zu einem Empfang mit Imbiss. Um Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung wird gebeten unter info@stiftung-herzogtum.de oder unter Tel. 04542/87000.

Vor 150 Jahren, im September 1865, begann mit der Herrschaftsübernahme durch König Wilhelm I. von Preußen die Personalunion zwischen Preußen und Lauenburg, die dann nach längeren Verhandlungen zu einer grundlegenden Modernisierung der Rechts- und Verwaltungsstrukturen Lauenburgs und schließlich zur Einverleibung führte. In dieser Zeit stand das Herzogtum Lauenburg kurzfristig im Fokus der deutschen Politik. Namhafte Referenten schildern die geschichtliche Entwicklung aus unterschiedlichen Blickwinkeln in etwa 30-minütigen Kurzvorträgen.

Die Referenten und Themen sind:
Prof. em. Dr. Eckardt Opitz (Helmut-Schmidt-Universität): Wie König Wilhelm I. von Preußen Herzog von Lauenburg wurde; Dr. Ulf Morgenstern (Bismarck-Stiftung): Otto von Bismarck als Minister für Lauenburg; Detlev Werner von Bülow (Stiftung Herzogtum Lauenburg): Wünsche und Möglichkeiten lauenburgischer Politiker bei den Einverleibungsverhandlungen; Prof. Dr. Utz Schliesky (Schleswig-Holsteinischer Landtag): Die staatsrechtliche Lage bei der Integration des Herzogtums Lauenburg in die preußische Provinz Schleswig-Holstein