„Wat löppt den Tiet“

Über Jahre hat Aumühles 2014 verstorbener ehemaliger Bürgermeister Otto Prueß niederdeutsche Geschichten verfasst und veröffentlicht. Seine Witwe Rita hat alle 43 gesammelt und sie jetzt als Broschüre herausgegeben.

Aumühle – 14 Jahre war Otto Prueß Bürgermeister in Aumühle, bevor er im Juni 1989 in Pension ging. Doch für ihn bedeutete das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst nicht Ruhestand. Er verfasste die Aumühler Chronik, die 2002 im Viebranz-Verlag erschienen ist. Und: Die niederdeutsche Sprache lag Otto Prueß besonders am Herzen.
Wann immer der Anlass es zuließ, hielt er seine Reden in niederdeutscher Sprache. Auch ließ er sich nicht lange bitten, als im Jahr 2003 im Kreis Herzogtum Lauenburg „Plattdeutschbeauftragte“ gesucht wurden.In unregelmäßigen Abständen veröffentlichte Otto Prueß plattdeutsche Geschichten in der Zeitschrift „Aumühle-Wohltorf-Aktuell“. Bis zu seinem Tod am 3. Januar 2014 hatte er 43 der gern gelesenen Texte unter der Überschrift  „Wat löppt de Tiet“ geschrieben. Allesamt Geschichten, in denen er über Ereignisse und Begebenheiten aus der Geschichte Aumühles und des Sachsenwaldes berichtete.
Die Witwe von Otto Prueß, Rita Prueß, hat die Manuskripte gesammelt und in einer Broschüre zusammengefasst. Wer Interesse an den plattdeutschen Geschichten hat, kann das 45 Seiten umfassende Heft zum Preis von 15,- Euro erwerben. „Ich möchte, dass die von meinem Mann aufgeschriebenen Geschichten nicht verloren gehen“, begründet Rita Prueß die Herausgabe des Büchleins „Wat löppt den Tiet“ mit den 43 plattdeutschen Geschichten aus Aumühle. Bestellt werden kann die Broschüre bei Rita Prueß, Tel. 04104 / 69 03 03 oder rpruess@t-online.de.

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