Das etwas andere Weihnachtsgedicht….

Was Schwäne mit dem 24. Dezember zu tun haben? Nun, der Lyriker von der Bäk, Leo Ehlen, gibt in seinem Gedicht Auskunft. Lesen Sich doch selbst, wie reichhaltig Naturlyrik ist…

paarweis die schwäne

heiligabend
abwärts der redder wir
auf dem heimweg vom see
weißes blinkt auf fern
rechts hinterm knick
dicht überm flachgrün der felder
ernte befeuerter phantasie
schwanengelweiß
im abendlichtleuchten
gaukelt das winternde paar
rückwärts gelagert die sichel des mondes
trautes mit neigenden hälsen

ein x für ‘nen schwan vorgemacht
lachen am fuß der moräne
still liegt das gleis unbeschrankt
weißrot auf blech das warnende x
schwanengelweiß aus der mitte
krippengiebel zur not
herberge dem windelnden kind
offen im abseits
von markt und geschrei
ruhen auf feldern seen und wassern
paarweis die seligen schwäne.

x: Andreaskreuz Schmilau – Alt-Horst

Leonhard Ehlen   

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