„mölln find ich till“

Närrische Zeiten gibt es für Mario Schäfer, dem Möllner Till, das ganze Jahr über. Foto:Gerkens-Harmann

Närrische Zeiten gibt es für Mario Schäfer, den Möllner Till, das ganze Jahr über.
Foto:Gerkens-Harmann

Die „närrische Zeit“ beginnt. Der Poet von der Bäk hat sich so seine Gedanken gemacht. Viel Fasching oder Karneval wird ja nicht im Kreisgebiet gefeiert, aber den Schalk gibt es trotzdem.

Von Leo Ehlen

hier trägt der narr die halsschabracke,
dreigespitzt mit glöck-chen-bim,
stets geneigt zu schabernacken:
wortgetreu! – mölln find ich till.

jecken kenn ich, stamm aus aachen,
narr sein schafft dort symmetrie;
so mags hier wohl auch der fall sein:
jährig herrscht die schelmerie.

nenn sie nur: narren, schelme, jecken:
der narr verdankt dem ernste, viel,
so alle freiheit: ihrer hecke –
humor, durchwirkt, des lebens spiel.

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