Kreativ, lustvoll, wagemutig, frei.

Angelika von Aufsess stellte Autorin Liane Dirks (links) vor. Foto: Gerkens-Harmann

Angelika von Aufsess stellte Autorin Liane Dirks (links) vor.
Foto: Gerkens-Harmann

„Sich ins Leben schreiben“ ist der Titel eines Sachbuches von Liane Dirks. Bei einer Lesung im Park Cafe` plauderte sie angeregt über die Kreativität, die in allen Menschen schlummert und sich oft erst spät Bahn bricht.

Ratzeburg – Den Wunsch, die eigene Lust und Einzigartigkeit zu entdecken, sich zu entfalten, innerlich zu wachsen, um ein zufriedener Mensch zu werden, zeigte Schriftstellerin und Dozentin Liane Dirks auf. Sie plädierte für die Arbeit mit Worten, die eine kreative Reise zum Selbst in sich trägt. Schreiben ermöglicht Zugang zum eigenen Ausdruck, zur eigenen Sprache. Es ist ein effektives Instrument, Lebenssituationen nicht nur zu verarbeiten und hinter sich zu lassen, sondern das Neue auch aktiv für sich zu gestalten.

Neben vielen fast philosophischen Gedankengängen, ließ die 1955 in Hamburg geborene, auch  humorvolle Einblicke in ihr Leben zu. Sie gab den rund 20 Besuchern mit auf den Weg, „wenn es Magie gibt, dann in der Kraft des Wortes.“

Dirks erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, den Märkischen Literaturpreis und den Preis der LiteraTour Nord 2003.

Liane Dirks hat bisher 6 Romane veröffentlicht und insgesamt 21 Bücher herausgegeben.  1986 erschien ihr erster Roman: Die liebe Angst. Es war das erste Buch in Deutschland, das das Thema des Kindesmissbrauchs aufnahm, in einer Weise, die den Opfern eine Stimme gab.

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