Neue Elegien und Skizzen

Der Landschafter und Poet Rainer Erhard Teubert aus Grinau hat „Neue Elegien und Skizzen“ veröffentlicht. Einige schöne Beispiele stellen wir Ihnen in loser Folge in unseren Lesesnacks vor.

Grinau (ea) – Teuberts Skizzen und Gedichte sind in „Der Wagen 2016 – Lübecker Beiträge zur Kultur und Gesellschaft“ erschienen, die Manfred Eickhölter im Auftrag der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit herausgegeben hat. Der Künstler hat über Jahrzehnte in seiner Malerei, Zeichnungen und Holzschnitten, in deren Zentrum die Landschaft steht, seine eigene unverkennbare Handschrift entwickelt. Er bildet sein Sujet nicht ab, sondern extrahiert die Gestalt des Gesehenen und Erkannten und übersetzt sie in Zeichen. Diesem Prinzip folgt auch seine Lyrik.

 

 

 

 

 

 

 

Moguer – für Juan Ramon Jimenez

Das weiße
Haus
Die vielen
stillen Worte
Der
fremden Sprache
Klang

Doch
wie vertraut
der Sang
im stillen
Hain
Im Pinienhain

Platero starb
Die Vertreibung
der Pinien
hat längst begonnen
Verwundet
graziles Gestämm
Kaum mehr
Schattenschmeicheln
der Krone

Im Hain
Der Düne
brennender Sand
Im Pinienhain

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