Welttag der Poesie

NDR-Kultur hatte zur Einsendung von Lyrik am „Welttag der Poesie“ aufgefordert. Leonhard Ehlen beteiligte sich und zwei seiner schönen Gedichte wurden berücksichtigt.

Bäk – Lyrik berührt die Seele, macht ebenso heiter wie nachdenklich und ist für alle Schöngeister (und die, die es noch werden könnten) eine kreative Quelle. Das Kulturportal veröffentlicht seit einigen Monaten die feine Lyrik von Leonhard Ehlen, der auf der Bäk bei Ratzeburg wohnt und wunderbare Gedicht verfasst.

Nun nahm er teil am NDR-Aufruf, anläßlich des „Welttages der Poesie“. Zwei  Texte – „mölln find ich till“ und „lübscher tag heute“ – hatte er eingesandt. Das erstere ist noch auf der NDR-Seite zu lesen und „lübscher tag heute“  wurde im Radio von der Rezitatorin Maria Hartmann vorgetragen. Im Kulturportal stehen ebenfalls beide Gedichte für die Freunde der Lyrik bereit. Lesen sie hier, was Leonhard Ehlen zur Nachbarstadt Lübeck, klug-feinsinnig mit einer großen Portion Humor, schrieb:

lübscher tag heute

lübscher tag heute
ja ja die türme
schön sind sie
und doppelt
so hoch
gibt’s auch in marzi
pandemisch begehrt
und all die wege
radler ratzfatz
lagen am wasser
cafe‘erste sahne
bücher im dubel
ja ja die lyrik
hüx runter
fleisch rauf
niedere  gänge
vielfach antik
fußmüd die könig
breitlings rategger
gruben laß liegen
ab durch die mühle
genug.

Von Leonhard Ehlen

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