Der Countdown läuft

Die Kulturtasche bleibt, aber sie sieht immer wieder anders aus: Jedes Jahr erhält das visuelle Leitmotiv der Veranstaltungsreihe ein neues Outfit . / Bild: Esther Petersen

Zehn Tage volles Programm verheißt die 11. Wentorfer Kulturwoche vom 16. bis 25. Juni 2017. Die Besucher erwartet Kunst, Musik, Literatur, Theater, Aktionen und allerhand mehr Erlebens- und Bestaunenswertes.

Wentorf –   Das Organisationskomitee um Initiatorin Sybille Marks hat auch im elften Jahr des Treibens mit ungezählten Aktiven ein attraktives Programm zusammenstellt. An 21 Veranstaltungsorten in der Gemeinde Wentorf werden Gottesdienste und Vorträge, Einblicke in Umwelt und Kultur(en), Kunst und Kulinarisches, Literatur und Musik, Tanz und Theater, Workshops und Mitmachaktionen geboten. An die 20 Sponsoren aus Wentorf und Umgebung unterstützen die Kulturwoche, die sich aus Spenden finanziert und unter dem Dach der Freien Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur stattfindet.

Die Kulturtasche bleibt, aber sie sieht immer wieder anders aus: Jedes Jahr erhält das visuelle Leitmotiv der Veranstaltungsreihe ein neues Outfit . / Bild: Esther Petersen

Das komplette Programm ist auf der Website www.wentorfer-kulturwoche.de aufgeschlüsselt und kann dort auch heruntergeladen werden. Einen „Appetithappen“ vor Beginn reichen die Veranstalter am 10. Juni von 10 bis 12 Uhr im Casinopark, wo die „Hot Hands“ aus Westafrika unter der Leitung von Carsten Gundlach für das Großereignis die Trommel rühren. Die Woche wird am 16. Juni um 19 Uhr mit einem Konzert in der Martin-Luther-Kirche, Reinbeker Weg 27, eröffnet. „Clarinettissimo – Musikalische Juwelen für Klarinette und Klavier präsentieren Sabine Grofmeier und Andreas Fabienke. Eine Stunde später setzt im Gemeindehaus am Waldweg 1 die Vernissage der ersten Kunstausstellung den nächsten Akzent. Die Besucher dürfen sich auf Collagen, Malerei und Skulpturen von André Bigu, Christian Kortüm, Wolfgang Müller, Sigrid Schenkenberg, Britta Schmidt und Christine Tolg-Brandenstein freuen. Ein ganzer Schwung weiterer Ausstellungen schließt sich in den Folgetagen an.

Schon mit Spannung erwartet werden die Exponate im diesjährigen Fotowettbewerb, der „Türen, Tore und Eingänge in Wentorf“ in die Linse nimmt. Bemerkenswerte Haus- oder Garteneingänge oder -durchgänge waren gesucht, bis zu drei Fotografien durften eingereicht werden. Alle Arbeiten sind während der Wentorfer Kulturwoche im „oxhoft Weinlager“ an der Hauptstraße 6e ausgestellt. Die Wettbewerbsgewinner werden durch das Votum der Ausstellungsbesucher ermittelt. Die drei Bestplatzierten gewinnen einen Portraitfototermin mit dem Reinbeker Fotografen Kay Schmedes.

Längst hat die Kulturwoche nicht nur die Wentorfer Bürger erreicht, sondern lockt auch zahlreiche Teilnehmer und Gäste aus den Nachbargemeinden und Hamburg. Die Reihe zeigt, wie erstaunlich viele Künstler und Kulturschaffende in der Nachbarschaft leben. Sie will Dialog und Gemeingefühl fördern und schafft hierfür Raum u. a. in offenen Ateliers, in der Kirche, in leerstehenden Kasernengebäuden, auf dem Marktplatz, in gerade nicht vermieteten Geschäftsräumen, auf Plätzen, Wiesen und in Gärten. Für die Besucher sind die meisten Veranstaltungen kostenlos, weil bei der Kulturwoche alle Teilnehmer auf Honorar verzichten, wie Sybille Marks betont. Die gemeindeeigenen Räume stehen kostenlos zur Verfügung, die Werbung und alle im Rahmen der Organisation anfallenden Kosten werden ausschließlich über Sponsoren und Spenden finanziert.

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