„Pars pro toto“

„Parkpaare“ heißt dieses Bild von Tomasz Paczewski, der vom 15. Bi 23. Juli im Amtsrichterhaus Malerei und Grafik ausstellt. / Foto: Paczewski

Zum KulturSommer am Kanal zeigt Tomasz Paczewski im Schwarzenbeker Amtsrichterhaus ab dem 15. Juli ausgewählte Malerei und Grafik. Seine Ausstellung trägt den Titel „Pars pro toto“.

„Parkpaare“ heißt dieses Bild von Tomasz Paczewski, der vom 15. Bi 23. Juli im Amtsrichterhaus Malerei und Grafik ausstellt. / Foto: Paczewski

Schwarzenbek – „Pars pro toto“ (lat.) bedeutet: Ein Teil steht für das Ganze. Tomasz Paczewski stellt in seinen Arbeiten meist Momente dar, in denen ein Zustand gerade vergeht, sich eine Handlung andeutet oder eine Figur sich aus der Anonymität einer Struktur herausbildet. Der in Warschau geborene und vielfach mit Preisen, Auszeichnungen und Stipendien bedachte Künstler lotet mit seinen Bildern und Grafiken den Raum zwischen Sehen und Wissen aus. Seine Ausstellung im Amtsrichterhaus am Körnerplatz 10 wird am 15. Juli um 19.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 23. Juli jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Paczewski studierte in Warschau und Hannover und blickt auf eine Dozententätigkeit an der Universität und Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim zurück. In zahlreichen Ausstellungen hat er seine Werke sowohl deutschlandweit als auch international vorgestellt. Eine ganze Reihe seiner Arbeiten befinden sich in öffentlichem Besitz, auch Museen und Galerien haben Paczewskis Werke aufgekauft. „Die Gestalten in seinen Bildern scheinen in einem relevanten, aber zufälligen Moment angehalten zu sein. Er thematisiert das Verhältnis zwischen Individuum und Masse“, heißt es in der Beschreibung seiner Ausstellung. Es gehe um die Wechselbeziehung zwischen Detail und Ganzem. Mehr erfahren Sie unter www.paczewski.de.

„Neue Perspektiven“ zwischen bildender Kunst und Musik stellen am 22. Juli die Sopranistin Julia Henning und der Pianist Lémuel Grave her. / Foto: Henning / Grave

Zu seiner Malerei und Grafik setzt sich am 22. Juli das Konzert „Neue Perspektiven“ in Beziehung. Darin geht es um das Kunstlied im Dialog mit den bildenden Künsten. „Es ist ebenso interessant und schwer, etwas gut zu sagen, wie es gut zu malen ist“, sagte Vincent van Gogh. Diesem Anspruch zu genügen, hat auch viele Musiker angespornt. Die Sängerin Julia Henning (Sopran) und der Pianist Lémuel Grave greifen in ihrem Konzert solche Werke auf. Lieder von Brahms, Wolf und Schubert rahmen jene von Poulenc ein, der ein Freund vieler berühmter Maler und anderer Künstler war. Seine Zyklen „Des Malers Arbeit“, u. a. zu Miró, Klee und Chagall, sowie „Calligrammes“ zu bildhaften Versen Apollinaires, stehen im Zentrum des außergewöhnlichen Liederabends zweier herausragender Musiker. Ihr Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 15,- Euro,ermäßigt 10,- Euro, für junge Zuhörer bis 25 Jahre 5,- Euro.

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