Hartgesottene Realisten

Die Heimat mit den Augen der Norddeutschen Realisten neu entdecken können von Sonntag, 9. Juli, an die Besucher des Möllner Museums und der Galerie AC Noffke (Ratzeburg). Unter dem Motto „Mölln – Ratzeburg -Schaalsee“ sind in beiden Häusern insgesamt um die 100 Bilder zu sehen. Die Vernissage in Mölln beginnt um 11.30 Uhr. Die Galerie AC Noffke, die im Haus Mecklenburg am Domhof 41 zu finden ist, folgt um 15 Uhr.

Die Werke werden, so Michael Packheiser vom Möllner Museum, „Fifty-fifty“ aufgeteilt. Sie sind das Ergebnis eines Symposiums. Für ihre Arbeiten stellten sich die Künstler mitten in die Landschaft. Dabei zeigten sie sich „hartgesotten“. Sie trotzten Wind und Wetter und entwickelten bei der Arbeit ihre eigene Sicht der „Dinge“. Der Feinschliff folgte schließlich in den Ateliers. Parallel zur Ausstellung erscheint ein 100 Seiten umfassender Katalog mit 70 Abbildungen.

Die Norddeutschen Realisten gibt es seit 1995. Es handelt sich um eine lose Künstlervereinigung. Einmal im Jahr finden sich Maler unter dieser Bezeichnung zusammen, um unter freiem Himmel Bilder zu malen. Hierfür wählen die Künstler jedes Jahr ein schleswig-holsteinisches Reiseziel aus. 2017 zog es mit Margreet Boonstra, Tobias Duwe, André Krigar, Christopher Lehmpfuhl, Meike Lipp, Lars Möller, Ulf Petermann, Frank Suplic und Till Warwas neun Maler in den Kreis Herzogtum Lauenburg und nach West-Mecklenburg. In den Jahren zuvor waren Maler beispielsweise in Städten wie Kiel, Lübeck, Schleswig und Rendsburg unterwegs.

Die Ausstellung im Möllner Museum und in der Galerie AC Noffke ist noch bis zum 3. September zugänglich. Die Galerie hat sonnabends und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet, das Möllner Museum montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 17 Uhr.

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