Tiefe Töne im Dom

Eine Expertin für die tiefen Töne ist Sabine Kaselow. Die studierte Musikerin liebt die Bassoboe. Im Zusammenspiel mit Domorganist Christian Skobowsky lässt sie das Instrument am Sonnabend, 15. Juli, im Ratzeburger Dom erklingen. Das Konzert im Rahmen des Orgelsommers beginnt um 18 Uhr.

Im Duett widmen sich die beiden Musiker zunächst Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach. Skobowsky spielt die Chororgel, Kaselow die Bassoboe.

Sabine Kaselow spielt Oboe und Bassoboe. Foto: Privat

Die Bassoboe als tiefstes Instrument der Oboenfamilie wurde in der heute bekannten Form bereits im 19. Jahrhundert in Frankreich gefertigt. Die Oboistin Kaselow regte an, dieses Instrument nach einem neuen Konzept wieder zu entwickeln, das ein größeres Klangspektrum als traditionelle Modelle mit stabiler Intonation besitzt.

Im zweiten Teil wechseln Kaselow und Skobowsky die Instrumente. Skobowsky setzt sich an die Große Domorgel. Kaselow greift zur Oboe. Auf dem Programm stehen dann Kompositionen aus dem 19. Jahrhundert – etwa von Josef Rheinberger und Alexandre Guilmant.

Kaselow war Solooboistin der Mecklenburgischen Staatskapelle. Sie spielte zudem im Orchester der Berliner Staatsoper unter der Leitung von Daniel Barrenboim. Heute ist sie freischaffende Künstlerin. Darüber hinaus arbeitet sie als Hochschuldozentin in Berlin und Rostock.

Die Abendkasse öffnet um 17.15 Uhr. Schüler haben freien Eintritt.

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