Luthers Wortgewalt

Zum 500. Geburtstag der Reformation ist Martin Luther mit seinen 95 Thesen in aller Munde. Was viele nicht wissen: Der Kirchenbegründer hat auch die deutsche Sprache maßgeblich beeinflusst. Wie er das getan hat, darüber berichtet Prof. Dr. Joachim Reichstein am Donnerstag, 20. Juli, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh). Vortragsbeginn ist um 19.30 Uhr.

Luther – der Sprach- und Wortschöpfer. Mit seiner Bibelübersetzung ins Deutsche etablierte er eine Reihe von Begriffen und Redewendungen, die bis heute geläufig sind. Worte wie „Schandfleck“, „Lückenbüßer“ oder auch „Gewissensbisse“ stammen von ihm. Dank des Reformators sagen wir, dass jemand „auf Sand gebaut hat“, wenn es einer Sache an Substanz mangelt. Auch Formulierungen wie das „Buch mit sieben Siegeln“ oder der „Wolf im Schafspelz“ sind von Luther.

Joachim Reichstein, geboren am 5. Januar 1939, lebt in Fahrdorf. Er ist promovierter Archäologe. Von 1983 bis 2004 leitete er das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein. Für seine Verdienste um die archäologische Denkmalpflege wurde er 1987 mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Anmeldungen für den Vortrag werden unter Tel. 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen. (hbe/wikipedia)

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