Scheinheiliger Naturschutz?

Ist der Naturschutz „scheinheilig“ geworden? Dieser Frage geht der Landschaftsplaner Prof. Dr. Holger Behm am morgigen Donnerstag, 14. September, im Möllner Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, nach. Zum 500. Reformationsgeburtstag wagt der Wissenschaftler in seinem Vortrag einige provokante Thesen und hofft auf eine lebhafte Diskussion mit seinen Zuhörern. Veranstaltungsbeginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Behm forscht und lehrt über historische Kulturlandschaften, Landschaftsästhetik, Kulturlandschaftspflege und Landschaftsplanung. Darüber hinaus ist er Experte in Sachen Umweltverträglichkeitsprüfung. Er ist seit 1999 Dozent an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock.

Von Martin Luther ist das Bekenntnis überliefert, dass er, wenn er wissen würde, „dass morgen der jüngste Tag wäre“, er „heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ würde. Diese Aussage des Reformators prägte die bundesdeutsche Ökologiebewegung und spielte auch in der Umweltbewegung der DDR eine wichtige Rolle. Behm selbst gründete bereits 1980 eine Umweltschutzgruppe. Heute betreut er als Tutor der Lauenburgischen Akademie den Bereich Naturraum und Kulturlandschaft Lauenburg.

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