Schumanns Heine-Vertonungen

Ein Abend mit Werken von Robert Schumann steht am morgigen Freitag, 10. November, im Augustinum Aumühle auf dem Programm. Der Tenor Daniel Jenz und die Pianistin Marianne Schobert-Aue präsentieren unter dem Motto „… was das für eine Seligkeit ist, für Gesang zu schreiben“ Lieder des Komponisten. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

 „Ach Clara, was das für eine Seligkeit ist…“: Robert Schumann drückte in einem Brief an seine geliebte Clara tiefe Freude darüber aus, Gesangsparts zu komponieren. 1840 wurde sein „Liederjahr“, in dem er begonnen hatte, aus Heinrich Heines Gedichtsammlung „Buch der Lieder“ Texte zu vertonen. Dabei sind neben anderen Liederfolgen die bedeutenden und wunderschönen Zyklen „Liederkreis op. 24“ und „Dichterliebe op. 48“ entstanden, die die Künstler zu Gehör bringen.

Daniel Jenz ist Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel und gehörte zuvor den Ensembles des Theaters Lübeck und des Stadttheaters Hildesheim an. Der mehrfach ausgezeichnete Tenor studierte in Graz und in Mainz. Die Konzertpianistin Marianne Schobert-Aue studierte an der Musikhochschule Hamburg (heute: HfMT Hamburg) und war viele Jahre an der Musikhochschule Lübeck tätig. Sie lebt im Augustinum Aumühle.

 

 

 

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