Besonderer Augen- und Ohrenschmaus

Vorhang auf für einen besonderen Augen- und Ohrenschmaus: Am Sonntag, 10. Dezember, betritt das Ensemble „nota bene“ im Möllner Stadthauptmannshof die Bühne, um dem Publikum Musik von Johann Sebastian Bach zu präsentieren. Sie meinen, dass das viele Musiker tun und mithin nichts Besonderes ist? Sie irren. Klar, Barock spielen viele – aber nicht in dieser Zusammensetzung. „nota bene“ sind 14 Köpfe und 14 Gitarren, was ein Gitarrenorchester und damit etwas ganz Besonderes ergibt. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„nota bene“ spielen neben Bach auch Werke von Ralph Paulsen-Bahnsen, Lars Wüller und Jürg Kindle. Die Leitung des Ensembles hat Heike Krugmann. Als Gesangssolistin ist Uschi Weyand dabei. Anne Raap (Oboe) und Stefanie Klatt (Gitarre) übernehmen die Instrumentalsoli.

„nota bene“ gibt es seit 1996. Damals bestand das Ensemble aus sieben Musikern. Heute hat es 15 Mitglieder im Alter ab 14 Jahren. Sie alle machen Musik in ihrer Freizeit, was offensichtlich kein Hinderungsgrund ist, um professionelle Qualität abzuliefern: Bereits dreimal hat sich das Ensemble für den Deutschen Orchesterwettbewerb qualifiziert. Auch die Diskografie der Gruppe kann sich sehen lassen: Drei CDs hat „nota bene“ in den letzten Jahren aufgenommen. Das Repertoire des Ensembles umfasst Werke aus allen Epochen für Gitarren- und Zupforchester. Neben den bekannten Konzertgitarren sind auch Oktav- und Bassgitarren vertreten, die den Klangraum und Tonumfang in Höhe und Tiefe erweitern.

Veranstalter des Konzertes sind die Kreismusikschule und die Stiftung Herzogtum Lauenburg. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Weitere Infos zu den Ensemble- und Unterrichtsangeboten der Kreismusikschule unter Tel. 04541-888332.

 

 

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