Frankreich wie es singt und tanzt

Mit einem Konzert des Ensembles „Arabesques Hamburg“ und Solisten des Instituts „Des vents Français Marseille“ startet am Sonntag, 21. Januar, im Augustinum Aumühle das deutsch-französische Kulturfestival „Arabesques“. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr.

Das Programm zur Eröffnung widmet sich Themen wie kulturelle Identität und kollektives Gedächtnis. Die Lieder und Tänze, die gezeigt werden, sind Zeugnisse der gestalterischen Kraft, mit der in den Dörfern einem nicht immer leicht zu bewältigenden Alltag begegnet wurde.

Das Ensemble „Arabesques“ vereinigt exzellente Solisten Hamburger Orchester, die in Vergessenheit geratene musikalische Kostbarkeiten aufspüren und ans Licht holen. Dazu gehören der französische Komponist und Musikwissenschaftler Marie-Joseph Canteloube de Malaret. Er ist heute vor allem für seine Arrangements von Volksliedern der Auvergne bekannt, die er bei Bauern und Hirten in okzitanischer (Regional-)Sprache hörte.

Zu hören ist auch etwas vom Werk des Marseiller Komponisten Henri Tomasi. Er verarbeitet korsisches Liedgut. Darüber hinaus wird etwas von Emmanuel Chabrier auf die Bühne gebracht. Er widmet sein Werk der ländlichen Idylle und den Dorftänzen.

Eine Auswahl von Liedern Gustav Mahlers zur Gedichtesammlung „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim ergänzen dieses, der deutsch-französischen Freundschaft gewidmete Konzert. Eröffnet wird es mit Stücken des Hamburger Komponisten Georg Philip Telemann.

Karten sind ab sofort im Vorverkauf am Empfang des Augustinums erhältlich.

Foto: Kiran West

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