„Loving Vincent“

In die gemalte Welt des Vincent van Gogh werden am kommenden Sonnabend, 10. Februar, die Besucher des Elbkinos Lauenburg entführt. Ab 20 Uhr ist in der Osterwoldhalle der Kunstfilm „Loving Vincent“ zu sehen.

Vincent van Gogh war ein obsessiver Künstler, der mit Furor in zehn Jahren rund 800 Bilder schuf, von denen sich viele ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. „Loving Vincent“ ist ebenfalls die Geschichte einer Obsession – an der 125 Maler beteiligt waren. Das Ergebnis sind 65.000 Ölgemälde, die aneinandergereiht den Film „Loving Vincent“ ergeben. Rund sechs Jahre hat die Produktion dieser poetischen Reise gedauert, die in ein zum Leben erwecktes imaginäres Van Gogh Museum führt. Ein kühnes und auch ein wenig romantisch-altmodisches Unterfangen, das so gut wie ohne Computeranimationen auskommt.

Worum geht es in dem Film? Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin soll den Brief aushändigen, doch er kann den Bruder nicht ausfindig machen und reist in den verschlafenen Ort Auvers-sur-Oise. Hier hat der berühmte Maler die letzten Wochen seines Lebens verbracht. Auf der Suche nach dem Empfänger stößt Armand auf ein Netz aus Ungereimtheiten und Lügen. Fest entschlossen will er die Wahrheit über den Tod des Malers herausfinden. „Loving Vincent“ ist der erste Film, der vollständig aus Ölgemälden erschaffen wurde und van Goghs berühmte Bilderwelten auf der Kinoleinwand lebendig werden lässt. Ein nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer visuell und inhaltlich tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt.

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