Als der Krieg nach Büchen kam

Zurück in die Zeiten des Zweiten Weltkrieges führt am Dienstag, 13. März, der Vortrag von Lars Frank in der Priesterkate (Büchen). Dreh- und Angelpunkt seiner Ausführungen ist das in den 30er Jahren errichtete Luftwaffentanklager in Büchen, das die Gemeinde zum Ziel alliierter Angriffe machte. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nachdem die alliierten Streitkräfte am 6. Juni 1944 in der Normandie gelandet waren und die Befreiung Europas begann, erreichten die Kriegshandlungen im Frühjahr 1945 auch die Gemeinde Büchen. Neben dem Büchener Bahnhof rückte im Frühjahr 1945 das Luftwaffentanklager zwischen den Gemeinden Büchen und Siebeneichen in den Fokus der Angriffe.

Was aber war das Luftwaffentanklager? Was können die Gründe gewesen sein, dass bereits 1935 mit dem Bau des Lagers begonnen wurde? Wer errichtete die Tankanlagen und wer bombardierte sie? Welche stillen Zeitzeugen gibt es noch heute?

Mit diesen Fragen hat sich der Büchener Lars Frank näher beschäftigt, gibt hierauf Antworten und geht dabei auch auf die Schicksale einzelner Menschen dieser Tage ein, die mittelbar oder unmittelbar mit den Bombardements in Zusammenhang stehen. Hierbei zeigt er auch Originale von Luftbildaufnahmen.

Eintrittskarten gibt es ab sofort in der Priesterkate, Gudower Straße 1, in Büchen-Dorf, erreichbar unter Tel. 04155-6114, sowie in der Gemeindeverwaltung Büchen (Bürgerhaus/Zimmer 121), erreichbar unter Tel. 04155 8009-0.

Dr. Heinz Bohlmann

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