Platt trifft Pop

Am Sonnabend, 21. April, ist es endlich soweit: Dann entern die Bands, die sich bei „Plattbeats“ beworben haben, die Bühne des Hamburger Clubs „Logo“. Bei dem einen oder anderen Musiker dürfte der Puls in diesem Moment gehörig in die Höhe schnellen. Schließlich stellen sie sich nicht jede Woche einem Songcontest, geschweige dass sie dafür einen Beitrag auf Plattdeutsch abliefern müssen.

Über die Platzierungen entscheidet eine mehrköpfige Jury, die sich aus Kristina Trey vom Ohnsorg-Theater, Thomas Christiansen vom Volksbad (Flensburg), dem niederdeutschen Sänger und Songschreiber Bert Camping (Niederlande) und der Musikerin Norma Schulz (Föhr) zusammensetzt. Die Moderation übernimmt Veranstalter Thorsten Börnsen, Leiter des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein.

Börnsen macht vorab klar, dass es der Jury nicht allein darauf ankommen wird, wie das Plattdeutsche auf der Bühne klingt. „Genauso wichtig sind uns der kreative Umgang mit den Texten und der Musik. Es geht letztlich um das Gesamtpaket.“

Insgesamt zehn Bands bewerben sich um den Sieg. Als Gewinne winken Instrumentengutscheine. Der Erstplatzierte darf sich über 750 Euro, der Zweitplatzierte über 500 Euro und der Drittplatzierte über 250 Euro freuen.

Als Gast tritt an diesem Abend die niederländische Sängerin und Songschreiberin Isa Zwart auf. Sie stammt wie Bert Camping aus der Provinz Drenthe in den Niederlanden. Dort wird ein niederdeutscher Dialekt gesprochen. Der Reigen der Auftritte beginnt um 19.30 Uhr.

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