Lob vom Verleger

Wolf-Rüdiger Osburg ist beeindruckt. „Das, was uns die Kinder und Jugendlichen da vorgelegt haben, ist schon bemerkenswert.“ Der Verleger gehört zur Jury, die beim von der Stiftung Herzogtum Lauenburg initiierten Schreibwettbewerb „Wanted: Junge Autor*inn*en“ die Gewinner ausgewählt hat. Besonders überrascht ist der Mann vom Fach von den Arbeiten der Zwölf- bis 16-Jährigen gewesen. Deren Texte zeichne zum Teil eine „sehr starke Bildersprache“ aus. Er habe sich nicht vorstellen können, dass junge Leute in der Lage sind, sich auf diese komplexe Art und Weise auszudrücken. „Manch ein Schriftsteller kann sich davon eine Scheibe abschneiden“, meint Osburg.

Die vielen starken Arbeiten in dieser Alterskategorie habe die Jury nicht nur gefreut, sondern auch vor Herausforderungen bei der Siegerkür gestellt. Man habe miteinander ringen müssen, erklärt Osburg und ergänzt: „Es gab da durchaus unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen.“ Leichter sei dem Gremium – dem neben dem Verleger die Journalistin Gabriele Heise, die Schulrätin Kathrin Thomas, der Redakteur Florian Grombein (Lübecker Nachrichten) sowie Jörg-Rüdiger Gesche, Vorstandsmitglied der Stiftung Herzogtum Lauenburg angehören – die Entscheidung bei den Sechs- bis Elfjährigen sowie bei den 17- bis 23-Jährigen gefallen. Für beide Altersgruppen seien schlicht weniger Einsendungen eingegangen. Gleichwohl habe es auch bei den Kindern und den jungen Erwachsenen gute Texte gegeben.

Davon überzeugen kann sich die Öffentlichkeit am kommenden Donnerstag, 19. April, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek. Dort werden ab 18 Uhr die jeweils drei besten Texte der verschiedenen Altersgruppen von der Theaterpädagogin Gwendolin Fähser und dem Schauspieler Thomas Pohle vorgelesen. Osburg wünscht sich, dass bei diesem Ereignis nicht nur die Familienangehörigen der Gewinner dabei sind, sondern auch möglichst viele Kinder und Jugendliche aus dem Kreisgebiet. „Die Beispiele sollen Schule machen, und so ein Wettbewerbsfinale hat da schon gehörige Strahlkraft.“

 

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