Was wird aus dem Elbe-Lübeck-Kanal?

Was wird aus dem Elbe-Lübeck-Kanal? Macht der geplante Ausbau der Wasserstraße Sinn oder handelt es sich um eine Fehlinvestition? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich Dr. Christel Happach-Kasan (Bäk) am Dienstag, 24. April, im Rahmen eines Vortrags im Möllner Stadthauptmannshof. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Am 16. Juni 1900 wurde der Elbe-Lübeck-Kanal, bis 1936 hieß er Elbe-Trave-Kanal, im Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Er ersetzte die im 14. Jahrhundert eingerichtete Stecknitzfahrt, den ersten Kanal in Europa, der eine Wasserscheide überwand. Sein Erbauer, der Lübecker Oberbaudirektor Peter Rehder, setzte einen in damaliger Zeit überdimensionierten Kanal durch. Inzwischen jedoch nimmt die Zahl der Schiffe ab, die ihn aufgrund der Maße der Schleusen und des Tiefgangs überhaupt passieren können. Gleichzeitig ist er zu einem beliebten Revier für Freizeitkapitäne geworden. Die Hotopp-Schleusen sind weltweit einmalig. Ihre Tore werden durch Ausnutzung der Gewichtskraft des Wassers bewegt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat für seinen Ausbau über 800 Millionen Euro bewilligt. Ein Meilenstein für die Zukunft des Kanals?

Foto: Antje Berodt

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