„Das Reisen ist uns ein Kummer“

Kein Flugzeug, keine Bahn, kein Auto – wer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Reisen ging, war auf Pferd und Kutsche angewiesen. Das galt auch für Könige. Wie sich dieses Unterwegssein für die preußischen Majestäten zwischen 1797 und 1871 darstellte, beleuchtet am kommenden Donnerstag, 17. Mai, Dr. Gaby Huch in einem Vortrag in den Räumen der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh). Veranstaltungsbeginn ist um 19.30 Uhr.

„Das Reisen ist vielen das größte Vergnügen, uns ein Kummer“, schrieb Otto von Bismarck am 16. Juli 1888 an seine Frau Johanna. Der Mann weiß, wovon er schreibt. Als Kanzler war Bismarck nicht weniger unterwegs als die Majestäten. Doch die Reisebeschwernisse sind nicht das einzige Thema des Abends, wie Dr. Gaby Huchs Vortragstitel „Zwischen Ehrenpforte und Inkognito: Preußische Könige auf Reisen“ nahelegt.

Dr. Gaby Huch ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Anmeldung für den Vortrag werden unter der Telefonnummer 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen.

Print Friendly, PDF & Email
KulturportalStiftung Hzgt. LauenburgKulturSommerKontakt