Helmut Kohl und die Einheit

Anlässlich des Jahrestages des DDR-Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 spricht der Hamburger Historiker Prof. Dr. Eckardt Opitz am Dienstag, 19. Juni, im Möllner Stadthauptmannshof über die deutsche Wiedervereinigung unter Helmut Kohl. Vortragsbeginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 Der 17. Juni war bis zur Wiedervereinigung in der „alten“ Bundesrepublik ein nationaler Feiertag. Nach 1990 wurde der „Tag der Deutschen Einheit“ auf den 3. Oktober verlegt.

Die Lauenburgische Akademie hat daran festgehalten, dass der 17. Juni 1953 für die deutsche Geschichte und speziell für das „Zonenrandgebiet“, zu dem der Kreis Herzogtum Lauenburg gehörte, eine besondere Bedeutung hatte. Deshalb wurde versucht, an diesem Tag in einem Vortrag zur DDR-Geschichte an die Zeit der deutschen Teilung zu erinnern.

In diesem Jahr wird der Geschichte des 17. Junis 1953 auf besondere Weise gedacht: Ein Jahr nach seinem Tod soll an Helmut Kohl und seine Bedeutung für die deutsche Einheit erinnert werden.

Der Hamburger Historiker Prof. Dr. Eckardt Opitz, der seit vielen Jahren die Vorträge zum 17. Juni gehalten hat, will in den Mittelpunkt seiner Ausführungen die europäische Komponente stellen, die Helmut Kohl bei der Abfassung seines Zwölfpunkteprogramms zur deutschen Einheit formuliert hat.

Foto: public domain

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