„Wer nominiert wird, kann stolz sein“

„In diesem Jahr beteiligen sich 1.100 Menschen aktiv am KulturSommer“, sagt Wolfgang Engelmann, Vizepräsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Was das mit dem Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg zu tun hat? Ganz einfach: Es zeigt, dass es in der Region einen riesigen Pool an Männern und Frauen gibt, die sich den Künsten widmen und von denen der eine oder andere womöglich als Kandidat in Frage kommt. Zumal der Kulturbegriff für die Preisvergabe sehr weit gefasst ist.

„Das ist eine Stärke des Preises“ sagt Engelmann. Die Zahl derer, die theoretisch in Frage kommen, sei groß und reiche von der Einzelperson bis hin zur Institution. Deshalb habe, wer nominiert wird, schon allen Grund stolz zu sein, so Engelmann, der erstmals in der Jury sitzt, die über die Preisevergabe entscheidet. „Am Ende“, fügt er hinzu, „kann schließlich nur einer gewinnen.“

Die Bedeutung des Kulturpreises der Stiftung Herzogtum Lauenburg gehe allerdings weit über die bloße Auszeichnung eines Kandidaten hinaus. Grundsätzlich stünden die Bereiche Kunst und Kultur immer ein wenig im Abseits. Deshalb seien das Verfahren und die Preisvergabe auch ein Akt der Anerkennung und Würdigung künstlerischer Arbeit in der Region.

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