Olivias Kampf gegen das System

Da haben sich zwei getroffen, die wissen, was sie wollen: Gianluca Ravior, 16-jähriger Filmemacher aus Geesthacht, und Eva Schwecher, Schreibtalent und Regisseurin in Personalunion. Nachdem das Duo im vergangenen Jahr den Kurzfilm „Mama“ produziert, arbeiten sie derzeit an ihrem nächsten Projekt. „Fallible“ heißt es.

Hinter „Fallible“ verbirgt sich ein weiterer Kurzfilm, in dem es um die scheinbar perfekte Welt von morgen geht. Grundlage dafür ist das Medikament „insgniter“, das in die Gebärmutter gespritzt werden kann und Eltern Kinder mit einzigartigen Begabungen verheißt. Leisten können sich die Arznei allerdings nur finanzstarke Eltern. Menschen ohne großes Einkommen werden davon ausgeschlossen. Die Protagonistin des Films, die Medizinstudentin Olivia, lehnt sich gegen dieses System auf, weil es die armen noch ärmer und die starken noch stärker macht. Dabei hat sie ein klares Ziel vor Augen: „insigniter“ unschädlich machen und damit das vorherrschende Regime abschaffen.

Grundlage dieser Story ist der Roman „Gewebe“, den Schwecher geschrieben hat. Der Dreh des Films fand in der Zeit vom 8. und 14. Juli in Köln statt. „Das ist für jeden von uns auf halbem Weg“, sagt Gianluca Ravior. Außerdem habe man das technische Equipment in der Domstadt günstiger ausleihen können.

An dem Film-Projekt sind insgesamt 17 Personen beteiligt. Die Produktion soll spätestens im Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Weitere Infos unter fallible.gianluca-ravior.de.

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