Ein Friedensschild für Kittlitz

Einladung an alle Interessierten in Kittlitz zur Mitgestaltung des Friedensschildes: (von links) Manfred und Ursel Berner, Ebrahim Sharghi, Else Müller, Barbara Eggert, Mark Sauer und Gesine Biller.

In Mustin und in Ratzeburg gibt es das schon: ein von den Menschen vor Ort gestaltetes Friedensschild. Kittlitz möchte diesen Beispielen nun folgen und lädt deshalb am Freitag, 28. September, um 16 Uhr zu einem ersten Treffen ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Bürgermeisterin Barbara Eggert hofft, dass möglichst viele Bürger erscheinen und sich an dem Projekt beteiligen wollen. Unterstützt werden sie bei Gestaltung auf jeden Fall von Ebrahim Sharghi. Von ihm stammt die Idee in den Gemeinden, Friedensschilder zu kreieren und aufzustellen.

„Wir wollen gemeinsam Freude haben. Freude und Frieden sind Nachbarn“, blickt Ebrahim Sharghi der Fortsetzung seines Projektes entgegen. Getragen wird es vom Verein Miteinander leben. Der Prozess der Entwicklung und das fertige Friedensschild seien ein sehr guter Weg, um demokratische Werte sichtbar werden zu lassen, begründet Vereinsmitglied Mark Sauer die Unterstützung.

Der Ansatz von Ebrahim Sharghi ist vor allem ein kommunikativer: Die Menschen vor Ort müssen sich darüber klar werden, was Frieden in ihrer Gemeinde bedeutet und sie müssen sich darüber austauschen. Für die Arbeit bedarf es keinerlei künstlerischer Fähigkeiten, sie wären aber auch kein Hemmnis. Jung und Alt aus allen Ortsteilen der Gemeinde sind eingeladen, am Treffen teilzunehmen und sich zu beteiligen. Für Bürgermeisterin Barbara Eggert ist dieses Projekt eine Gelegenheit, zwischen den Generationen „historisches Wissen mitzugeben“.

Text + Foto: Thomas Biller

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