„The Death of Stalin“ im Elbkino

Mit „The Death of Stalin“ ist am Sonnabend, 13. Oktober, die bitterböse Polit-Satire von Armando Iannucci im Elbkino Lauenburg (Osterwoldhalle) zu sehen. Die Vorführung beginnt um 20 Uhr.

Der Film überzeugt mit präzisen, scharfzüngigen Dialogen und köstlichen Darstellern. In der Hauptrolle glänzt Steve Buscemi. Regisseur Iannucci schafft es nicht nur die unmoralischen Figuren aus der gleichnamigen Graphic Novel, die als Vorlage diente, zu übernehmen, er verliert dabei auch nie die historischen Zusammenhänge aus den Augen.

Worum geht es? Die Handlung setzt am 2. März 1953 ein. Zu diesem Zeitpunkt ein Mann nach einem Schlaganfall im Sterben. Schon bald wird er das Zeitliche segnen – und wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. Der Sterbende heißt Josef Stalin: Generalsekretär der UdSSR, Diktator, Tyrann und Massenmörder.

Die Satire dreht sich um die Tage zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren.

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