Geburtsstunde der Demokratie?

Zum 100. Geburtstag der Novemberrevolution zeigt die Otto-von-Bismarck-Stiftung die Sonderausstellung „Geburtsstunde der deutschen Demokratie – Oktoberreformen und Novembersturz 1918“. Zur Vernissage am Sonntag, 14. Oktober, präsentiert Prof. Dr. Karl-Heinrich Pohl von der Universität Kiel seine Überlegungen zu den Ereignissen von 1918/19. Dabei stellt er die Frage ins Zentrum, ob es sich um eine unnötige Revolution gehandelt habe. Zudem gibt Dr. Maik Ohnezeit von der Otto-von-Bismarck-Stiftung eine Einführung in die Ausstellung. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.

2018/19 jährt sich zum 100. Mal die Novemberrevolution. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, mit einer Sonderausstellung an die Entstehung der heute weitgehend vergessenen Oktoberreformen sowie an den Novemberumsturz im Herbst 1918 zu erinnern. Die Sonderausstellung verdeutlicht, dass es im Kaiserreich neben den überkommenen obrigkeitsstaatlichen Elementen bereits demokratische Entwicklungen gegeben hat. Sie widmet sich schwerpunktmäßig der vermeintlichen „Revolution von oben“ (Oktoberverfassung von 1918), die das Deutsche Reich in eine parlamentarische Monarchie umformte. Am Ende wirft sie einen Ausblick auf die unmittelbar nachfolgenden dramatischen Ereignisse im Winter 1918/19 bis zur Wahl der Nationalversammlung im Februar 1919 und ordnet diese in den historischen Kontext ein.

Die Sonderausstellung ist vom 16. Oktober bis zum 12. Mai im Bismarck-Museum, Am Museum 2, in Friedrichsruh zu sehen. Das Haus hat von Oktober bis März jeweils zwischen 10 und 16 Uhr und von April bis September jeweils zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

Anmeldungen für die Vernissage unter Tel. 04101-977110 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de.

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