Sachsen-Lauenburg im Dreißigjährigen Krieg

Zwischen 1618 und 1648 war Deutschland Schauplatz eines verheerenden Konfliktes – des 30-jährigen Krieges. Betroffen war auch das Herzogtum Sachsen-Lauenburg. Was das für die Region bedeutete, erklärt Prof. Dr. Joachim Reichstein (Schleswig) am Donnerstag, 1. November, im MarkTreff Gülzow (Hauptstraße 21). Vortragsbeginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) war eine Phase von mehreren militärischen Konflikten, die in ihrer Gewaltsamkeit und mit ihren Schrecken die deutsche Geschichte zwischen Reformation und Französischer Revolution geprägt haben. Auch das Herzogtum Sachsen-Lauenburg war betroffen. Obwohl der von 1619 bis 1656 regierende Herzog August sich neutral verhielt, konnte er nicht verhindern, dass das Herzogtum von durchziehenden Truppen verwüstet wurde.

In dem Vortrag wird es auch um die mit den Feldzügen verbundenen Drangsale gehen, die die Bevölkerung in unmittelbarer Umgebung Gülzows erleiden musste. Der Referent war ehemals Landesarchäologe von Schleswig-Holstein und ist seit vielen Jahren Tutor der Lauenburgischen Akademie der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Veranstalter sind Heimatgeschichte Gülzow, die Kreativgruppe MarktTreff und die Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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