Die stillen Leiden der Romy Schneider

Mit „Drei Tage in Quiberon“ ist der Regisseurin Emily Atef ein spannendes Spätporträt Romy Schneiders gelungen. Wer sich davon überzeugen will, hat am Sonnabend, 10. November, im Elbkino Lauenburg (Osterwoldhalle) Gelegenheit dazu. Ab 20 Uhr Uhr ist der Film dort zu sehen.

Zur Handlung des Streifens: Im Jahr 1981 ist Romy Schneider (Marie Bäumer) eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Um vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig zur Ruhe zu kommen, gönnt sie sich mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem bretonischen Kurort Quiberon drei Tage Auszeit – das ist zumindest der Plan. Denn mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als Schneider trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse einem Interview mit dem Stern zustimmt. Schon bald treffen der Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und der Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) in Quiberon ein. Zwischen den Vieren entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell, das sich über die kompletten drei Tage hinzieht und für alle Beteiligten eine echte Belastungsprobe ist. Das Interview wird legendär.

Der Film stand bei den 68. Internationalen Filmfestspielen in Berlin im Wettbewerb und wurde mit sieben Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet: für die beste Haupt- und Nebendarstellerin, die beste Regie, Kamera, Filmmusik und als bester Spielfilm.

Foto: ProKino Filmverleih

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