Braucht Mölln die Scherer-Bünting-Orgel?

Beim letzten Kunstgespräch des Jahres am Dienstag, 11. Dezember, geht es in der Werkstatt von Hans und Heidrun Kuretzky, um die Frage, wofür die Möllner Scherer-Bünting-Orgel restauriert wird. Die Veranstaltung in Borstorf, Möllner Str. 23, beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Viele haben es bereits über die Medien erfahren: Die Orgel der Möllner St. Nicolai-Kirche wird restauriert. Und schon begegnen einem Worte wie Manual, Windlade, Prospekt, Lippenpfeifen, Zungenpfeifen, Effektregister oder Sesquialtera und vieles mehr. Spannend – wer weiß denn etwas darüber? Und dann ist diese Orgel auch noch Hunderte Jahre alt.

Die Komplexität dieses Instruments hat zur Folge, dass es zwei Jahre dauern wird, die mehr als 2.000 Pfeifen wieder in einen optimalen Zustand zu versetzen. Das kostet mehr als 1,5 Millionen Euro. „Warum ein solch großer Aufwand?“ fragt Hans Kuretzky und setzt provozierend hinzu: „Braucht Mölln überhaupt eine Orgel? Wie viele Menschen kennen die Orgel in Mölln?“.

Zu Gast ist an diesem Abend der Vorsitzende des Möllner Orgelbauvereins Hartmut Ledeboer. Er informiert das Publikum über Orgeln im Allgemeinen und der Möllner Orgel im Besonderen.

Anmeldungen nehmen Hans oder Heidrun Kuretzky unter Tel. 04543-396 oder per Mail unter info@kuretzkykeramik.de. Wer will kann sich auch über die Stiftung Herzogtum Lauenburg, erreichbar unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de, einen Platz sichern.

Foto: Hartmut Ledeboer

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