„Hightech und Ruinen“

Unter dem Motto „Hightech und Ruinen“ lädt der Förderkreis Industriemuseum Geesthacht am Sonnabend, 15. Dezember, ab 14 Uhr zu einem historischen Spaziergang auf dem Gelände der ehemaligen Dynamitfabrik Krümmel (Geesthacht) ein. Treffpunkt ist die Pforte des Helmholtz-Zentrums. Unter der Führung von Reinhard Parchmann geht es von dort aus zu verschiedenen Gebäuderesten. Hierbei handelt es sich um unter der Ägide von Alfred Nobel erbaute Fabrikanlagen, in denen bis 1945 Sprengstoff hergestellt wurde.

Ein Großteil der Gebäude wurde nach dem Krieg gesprengt. Allerdings noch vier Gebäude erhalten. Eines davon nutzten die Ingenieure als Schlingerstand, um Bauteile des Frachtschiffes NS Otto Hahn unter Seefahrtsbedingungen zu prüfen. Heute wird ein Teil dieses Gebäudes vom Institut für Küstenforschung, das zum Helmholtz-Zentrums angehört, genutzt.

Für den Rundgang empfiehlt der Förderkreis festes Schuhwerk. Anmeldungen unter Tel. 04152-8877840. Ein Rückruf erfolgt lediglich dann, wenn der Spaziergang ausgebucht ist.