Klimaschutz mit „Eisbär & Co“

Landauf, landab gehen in diesen Wochen Kinder und Jugendliche auf die Straße, um Politik und Gesellschaft wachzurütteln und eine ehrgeizigere Klimaschutzpolitik zu erzwingen. Dieses Thema auf dem Schirm hat auch das Theater Zeppelin, das am 13. Februar an der Grundschule in der Oberstadt (Geesthacht) eine Vorstellung gibt. Auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg spielt das Hamburger Ensemble das Stück „Eisbär & Co“.

Die Vorstellung, die nicht öffentlich ist, soll die Kinder zum Nachdenken anregen, wobei sich die Frage stellt, ob nicht auch die Erwachsenen ein guter Adressat wären. Schließlich geht es um ganz alltägliche Dinge, die Probleme erzeugen, über die die älteren Generationen gerne achselzuckend hinweggehen. Warum etwa muss sich der Eisbär Äpfel aus Australien bestellen? Und wieso macht ein Fischer Musikinstrumente aus Müll?

Die Herangehensweise des Theater Zeppelins an das Thema Erderwärmung ist humorvoll. Der Eisbär schweigt und weiß nicht viel. Ihm begegnen vier Menschen, die ihm die Welt erklären. Sie alle haben Verständnis für die Nöte des Bären, der am Nordpol nichts mehr zu essen findet, der ständig Hunger hat und dem es im Süden einfach zu heiß ist.

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