„Das Judaskreuz“

Der Schriftsteller und Archivar Dr. William Boehart liest am Donnerstag, 21. Januar, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh) aus seinem historischen Krimi „Das Judaskreuz“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden unter Tel. 04104- 977110 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen.

Boeharts Roman spielt im Mölln des Jahres 1879. Auf dem Sockel eines halbfertigen Kriegerdenkmals auf dem Marktplatz wird ein Toter entdeckt. In seinem Rücken steckt ein Dolch, doch alles deutet darauf hin, dass er erwürgt wurde. Der Hamburger Kriminalinspektor Jakob Hundt steht vor einem Rätsel: Fiel der Kaufmann seiner jüdischen Herkunft zum Opfer? Hundt begibt sich auf die Suche nach dem Mörder, und schon bald führt ihn eine Spur nach Hamburg. Dort versucht ein antisemitischer Geheimbund, das Judaskreuz, den Bau eines Denkmals zu Ehren des Aufklärers Lessing zu verhindern. Im scheinbar undurchdringlichen Labyrinth der Gängeviertel taucht zur gleichen Zeit auch der Möllner Winkeladvokat Sprewitz unter, um die Wahrheit über seine ehemalige Geliebte, die Schriftstellerin und Revolutionärin Recha Mendelssohn, herauszufinden. Wie hängen all diese Begebenheiten zusammen?

Im Anschluss an die Lesung diskutiert der Autor mit Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung, über Antisemitismus und über den Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing.

William Boehart wurde 1947 in Woodstock/USA geboren. Seit 1975 lebt er in der Bundesrepublik. Nach dem Studium der Geschichte, Literatur und Philosophie an der University of Chicago und der Universität Hamburg hat William Boehart über 35 Jahre als Archivar und Historiker im Herzogtum Lauenburg gearbeitet.

Print Friendly, PDF & Email