„Die imaginierte Landschaft“

Unter dem Titel „Die imaginierte Landschaft“ sind im Amtsrichterhaus Schwarzenbek noch bis zum 26. Mai Bilder des Künstlers Markus Gramer zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Gramer, studierter Maler und Grafiker, geht es in seinen Landschaftsbildern um Natur und Vergänglichkeit. Viele seiner Werke zeigen die zerstörende und gleichzeitig verändernde Kraft der Naturgewalten. Gramer entfacht den Sturm, bringt wildes, brodelndes oder spritzendes Wasser auf die Leinwand. Hier und da geht es aber auch ruhiger zu, widmet sich der Künstler Themen wie Stille und Einsamkeit.

Gramers Schaffensprozess kann fast schon als organisch bezeichnet werden. Er trägt Farbschichten auf, kratzt sie ab und erneuert sie immer wieder aufs Neue. Ein Prozess des Werdens und Vergehens, Gramer formt die „Natur“ seiner Bilder.


Mit pittoresken Landschaftsaufnahmen hat diese Kunst nichts zu tun. In Gramers Bildern tauchen Störer auf, Artefakte, die den Betrachter irritieren. Oft sind dies halb verfallende industrielle Bauten, die sich in seine Landschaften einfügen und mit ihnen verschmelzen.

Gramer arbeitet seit 25 Jahren als freischaffender Künstler und ist in Saarbrücken und Nürnberg zu Hause. Seine Arbeiten werden sowohl national als auch international ausgestellt.

„Die imaginierte Landschaft“, Ausstellung, 7. April bis 26. Mai, Amtsrichterhaus, Körnerplatz 10. Schwarzenbek, donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet

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