Inken Kramps „Viecher“

Unter dem Titel „Viecher“ präsentiert die Fotografin Inken Kramp ab Dienstag, 11. Juni, im Foyer des Augustinums Aumühle Porträtbilder von „Lieblingstieren“ und „flüchtigen Bekannten. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Großformatige Tierporträts bilden die Motive der Ausstellung von Inken Kramp. „Viecher“, so ihr liebevoller Ausdruck für Getier und Viehzeug, haben die Künstlerin schon immer begeistert. „Ich liebe Viecher“, sagt Inken Kramp, die ihre Kindheit auf Helgoland verbracht hat. Um Zeit mit ihnen zu verbringen, musste sie in Ermangelung eigener Haustiere auf den Nachbarhund, die Katzen in der Umgebung und den Fang ihres Opas (ein Helgoländer Fischer) ausweichen. Irgendwann erbarmte sich ein Nachbar und schenkte ihr ein Kaninchen – es blieb nicht bei einem.

Beim Übergang vom kindlichen „Tiere knuddeln“ zum künstlerischen Ausdruck half der Fotoapparat und die dadurch entstehende Distanz. Sie verbringt dennoch viel Zeit mit den Tieren, bevor das erste Foto überhaupt entsteht. Die Fotografie dient ihr dabei nur als Mittel. Von den Fotos zieht sie großformatige Acryldrucke ab und bearbeitet diese dann mit Buntstift und Aquarellfarbe. Das Ergebnis sind ausdrucksstarke, farbenfrohe Tierporträts, die den Charakter ihres jeweiligen „Modells“ transportieren.

Die Ausstellung ist bis zum 4. August täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr zu sehen.

„Viecher“, Ausstellung, 12. Juni bis 4. August, Foyer Augustinum, Mühlenweg 1, Aumühle, täglich 9 bis 19 Uhr, freier Eintritt