„Vice – der zweite Mann“

Die Geschichte Dick Cheneys – dem Stellvertreter des US-Präsidenten George W. Bush – erzählt der Film „Vice – der zweite Mann“, der am Sonnabend, 13. Juli, in der Heinrich-Osterwold-Halle zu sehen ist. Elbkino zeigt den Streifen ab 20 Uhr.

Im Zentrum des Films stehen zunächst die Studienjahre Cheneys –  Gammeljahre – und seine Heirat mit der ehrgeizigen Lynne. Es folgen Cheneys erste große Jobs bei Nixon und bei Reagan, sein vorübergehender Abgang von der politischen Bühne und seine Arbeit in der Industrie, bis ihn George W. Bush fragt, ob er sein Vize werden möchte. Cheney kennt das Business und sieht seine Chance auf Macht und Einfluss. Dann kommt der 11. September, der Tag, an dem Cheney nicht nur hinter den Kulissen das Ruder übernimmt. Die Anti-Terror-Gesetze werden verabschiedet, der Irak angegriffen.

Regisseur Adam McKay, der schon in ,The Big Short‘ komplexe Zusammenhänge mit Witz erzählte, will in seinem neuen Film nur mal eben zeigen, wie die USA dahin gekommen sind, wo sie heute stehen.

Bei den Oscars 2019 war ,Vice‘ mit acht Nominierungen einer der Champions, musste sich dann aber mit einem Preis für die Maske begnügen – prämiert wurden die Leute, die aus Christian Bale einen geradezu unheimlichen Dick Cheney gezaubert haben.

„Vice – der zweite Mann“, Film, 13. Juli, Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße 145, Lauenburg, 20 Uhr

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