Cinema Paradiso

Zum Auftakt seiner „Sommerkino“-Reihe zeigt das Augustinum Aumühle am Mittwoch, 31. Juli, die italienische Komödie „Cinema Paradiso“. Eine Einstimmung in den Film gibt vorab Experte Sven Bradly. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Das Cinema Paradiso war neben der Kirche Mittelpunkt im Leben eines sizilianischen Dorfes. Der kleine Toto – zwischen dröger Ministrantenpflicht und seiner Begeisterung zum Film hin und her gerissen – stiehlt sich sehr zum Leidwesen seiner Mutter in jeder freien Minute in die Vorführkabine des Cinema Paradiso und knüpft eine tiefe Freundschaft zu dem alten Filmvorführer Alfredo, von dem er auch das Handwerk erlernt und dem er bei einem Brand das Leben rettet. Allerdings ist Alfredo durch den Unfall erblindet und Toto übernimmt dessen Aufgabe. Jahre später rät Alfredo seinem jungen Freund nach einer unglücklichen Liebe, sein Heimatdorf für immer zu verlassen. Erst dreißig Jahre später zu Alfredos Beerdigung kehrt Toto zurück und muss den Abbruch seines Kinos mitansehen. In einer Filmrolle, die Alfredo aus einstmals zensierten Schnipseln zusammengestellt hat, lebt das Kino weiter.

Der Regisseur Giuseppe Tornatore erzählt seine rührende, vergnügliche und nostalgische Geschichte mit einer Melancholie, wie sie nur wenige der großen italienischen Meisterregisseure auf Zelluloid zu bannen vermochten.

Für die Filmvorführung kooperiert das Augustinum mit „Drehort Hamburg“.

„Cinema Paradiso“, 31. Juli, Augustinum, Mühlenweg 1, Aumühle, 19 Uhr