„Astrid“

Mit „Astrid“ – einem Film über die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren – setzt das Augustinum Aumühle am Sonntag, 4. August, seine Sommerkino-Reihe fort. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Nachdem Astrid Lindgren eine unbeschwerte Kindheit in Småland verbracht hat, sehnt sie sich als junge Frau nach einem selbstbestimmten Leben. Bei der örtlichen Tageszeitung fängt sie als Praktikantin an und verliebt sich Hals über Kopf in den Herausgeber Blomberg, obwohl der ihr Vater sein könnte. Kurz darauf wird Astrid, gerade einmal 18 Jahre alt und unverheiratet, schwanger – in den 1920er Jahren ein Skandal. Kurzerhand begibt sie sich nach Kopenhagen, wo sie ihren Sohn Lasse zur Welt bringt – doch wie soll sie ihn versorgen?

Dank Astrids Fantasie, ihrer Kreativität und vor allem ihrem Talent fürs Geschichtenerzählen gestaltet sich das anfangs schwierige Unterfangen als Alleinerziehende zunehmend leichter. Und so legt Astrid den Grundstein für ihre Karriere als Autorin von weltbekannten Werken wie „Pippi Langstrumpf“ und „Ronja Räubertochter“.

„Astrid“ ist ein dänisch-schwedischer Spielfilm, in dem die Regisseurin Pernille Fischer Christensen vor allem die Jugendjahre Lindgrens frei interpretiert und als Filmhandlung umsetzt. „Die Zeit“ schreibt über den Film: Die Regisseurin und die Hauptdarstellerin gewähren „einen tief berührenden Blick auf die drei Jahre, in denen das Mädchen Astrid Ericsson zur Schriftstellerin Astrid Lindgren wurde.“

Das Publikum kann sich bereits ab 18.45 Uhr mit einem Glas Holunderblütenschorle auf den schwedischen Sommerfilm einstimmen.

Für die Veranstaltung kooperiert das Augustinum mit dem Filmring Reinbek.

Astrid, 4. August, Augustinum, Mühlenweg 1, Aumühle, 19.30 Uhr