Maschinen der Frühen Neuzeit

Im Rahmen eines Tagesseminars widmen sich am Sonnabend, 7. September, Prof. Dr. Oliver Auge (Kiel) und Dr. Carsten Walczok (Reinbek) im Möllner Stadthauptmannshof der wirtschaftlichen Bedeutung von Mühlen in der Frühen Neuzeit. Die regionalgeschichtliche Lehrveranstaltung beginnt um 9 Uhr.

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach …“ – das alte Volkslied zeichnet ein Bild ländlicher Idylle. Die Realität sah freilich oft genug ganz anders aus. Lange Zeit bildete das technische System „Mühle“ die Basistechnologie im sich entwickelnden Gewerbe vor der Industrialisierung. Im wasserreichen und hafennahen Raum zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck entstand im 17. und 18. Jahrhundert eine kompakte Region mit Wassermühlen. Mühlengetriebene Hammerwerke für die Metallverarbeitung und Pulvermühlen stachen dabei besonders hervor.

Nach einer Einführung in das Thema durch Prof. Oliver Auge folgen Fachvorträge von Dr. Carsten Walczok, Christian Lopau, Dr. Jens Berthold und Uwe Karstens. Nach einer Mittagspause steht unter der Leitung von Dr. Walczok eine Exkursion auf dem Programm. Die Rückkehr ist für 17 Uhr vorgesehen.

Eine Kooperation zwischen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel. Anmeldungen bis zum 16. August unter Tel. 04542-87000 oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de.

Mühlenseminar, 7. September, Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln, 9 Uhr