Die Bismarcks und das Ende des Reichs

Wie erlebten die Bismarcks die Novemberrevolution und die Entstehung der Weimarer Republik? Dieser Frage geht am Donnerstag, 29. August, der Historiker Dr. Ulf Morgenstern im Möllner Stadthauptmannshof nach. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für seinen Vortrag, der mit dem Titel „Das Ende des Reichs. Wahrnehmungen von Revolution und Republik bei den Bismarcks in Friedrichsruh“ überschrieben ist, wendet sich Morgenstern Marguerite zu, der verwitweten Schwiegertochter Otto von Bismarcks. Sie hatte –zwischen Überraschung und Furcht schwankend – versucht, sich über Briefwechsel ein Bild von den Entwicklungen in Deutschland zu machen. Die Ausführungen Morgensterns, der Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Otto-von-Bismarck-Stiftung ist, gewähren einen Einblick in die (nach-)monarchischen Denk- und Erfahrungswelten einer Familie, die auf das Engste mit der Monarchie verbunden war.

Für die Veranstaltung kooperiert die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung.

„Das Ende des Reiches“, Vortrag, 29. August, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln, 19.30 Uhr, freier Eintritt

Foto:: Otto-von-Bismarck-Stiftung