Hier kann ich sein, hier kann ich tun!

Die Inklusive KulturWerkstatt des Lebenshilfewerkes Kreis Herzogtum Lauenburg hat ihren Sitz im Möllner Robert-Koch-Park. In der Hindenburgstraße 13 hat sie auf einer Fläche von 285 Quadratmetern Quartier bezogen, um Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzubringen. Damit dies gelingt, bietet die Einrichtung unter anderem eigene Workshops, Ausstellungen, Seminare und Veranstaltungen an.

Die Räume können aber auch von externen Personen, Gruppen, Vereinen oder Institutionen gegen eine Gebühr für Lehrveranstaltungen und kulturelle Aktivitäten wie Musik, Theater oder Kino genutzt werden. Ausgeschlossen ist eine Anmietung für Familienfeste oder andere Feierlichkeiten.

Wer Interesse hat, wendet sich an Almuth Grätsch, Leiterin der Inklusiven KulturWerkstatt. Sie ist telefonisch unter 04542-858910 oder per Mail unter agraetsch@LHW-Zukunft.de zu erreichen.

Derzeit bietet die Inklusive Kulturwerkstatt ein Tanzprojekt (Freitagnachmittags), eine Theater-AG (Alle 14 Tage mittwochs von 9 bis 14 Uhr), QiGong (Donnerstags 10 bis 11 Uhr), „Tai Chi trifft Ju jutsu“ (Donnerstags 11 bis 12 Uhr), eine Strick-Gruppe (Donnerstags 10 bis 12 Uhr), eine Keramik-Werkstatt (Mittwochs 15.30 bis 18 Uhr), das Projekt „Kunst begegnen“ und Yoga für Kinder und Erwachsene an. Geplant sind ein Schmuck-Workshop (19. Oktober bis 9. November), Nähen mit Nähmaschine (Ab November) und ein vorweihnachtliches Singen (Ab November).

Zudem gibt es externe Gruppe wie der Gesprächskreis Lebensgarten, der Verein KunstWerk Mölln und Umgebung, die Fotofreunde alte Salzstraße, die einmal im Monat in der Hindenburgstraße zusammenkommen. Vertreten ist darüber hinaus eine Quilt-Gruppe. Überdies präsentiert die Inklusive Kulturwerkstatt vier Mal pro Kalenderjahr Kunstausstellungen. Derzeit zeigt sie unter dem Titel „Mut“ Werke von Anna C. Becker.

Der heutige Robert-Koch-Park wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Zur Zeit des Ersten Weltkrieges war in dem Hauptgebäude die Reichsfinanzschule untergebracht, während des Zweiten Weltkrieges diente es als Lazarett. Zuletzt war dort die Bundeswehrverwaltungsschule ansässig. Es folgte von 2013 bis 2017 eine aufwändige Sanierung im Rahmen eines Stadtteilentwicklungsprojektes, an dem die Lauenburgische Treuhand Gesellschaft für Beratung und Sanierung mbH (LTG) und das Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow als Initiatoren und Partner beteiligt waren.