Auf der Flucht

Die Familien Strelzyk und Wetzel starten den Ballon - Peter Strelzyk (Friedrich Mücke, l.), Doris Strelzyk (Karoline Schuch, r.) und Andreas Strelzyk (Tilman Döbler)

Mit einem Ballon wollte Jan Hübler Ende der 80er Jahre den Eisernen Vorhang überwinden. Über seinen Fluchtversuch aus der ehemaligen DDR berichtet er am Mittwoch, 16. Oktober, im Augustinum Aumühle. Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr.

Hübler und seine Ehefrau waren die letzten, die sich an solch einen Fluchtversuch wagten. Als sie sich an die Arbeit machten, ahnten sie nicht, dass der SED-Staat bald Geschichte sein würde.

Was bedeutete es für ein junges Ehepaar, kurz vor der politischen Wende 1989 in zwei Jahren in einer kleinen Wohnung in Dresden 480 Bettlaken zu einem Heißluftballon zusammenzunähen, um in den Westen zu fliehen?

Den dramatischen Verlauf der Bauphase mit allen Ängsten und Gefahren, Problemen und Emotionen schildert Reisejournalist Hübler in einem packenden autobiografischen Bericht. In seinen Vortrag lässt Hübler alte Fotos und Zitate von Zeitgenossen einfließen. Hinzukommt die Einspielung von DDR-Rockmusik.

Vortrag Jan Hübler, 16. Oktober, Augustinum, Mühlenweg 1, Aumühle, 17 Uhr

Foto: StudioCanal