Vincents Wahn

Als herausragender Künstler und als Mann, der sich ein Ohr abschnitt, ist Vincent van Gogh in die Geschichte eingegangen. Der von Julian Schnabel gedrehte Film „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“, den das Elbkino am Sonnabend, 12. Oktober, in der Heinrich-Osterwold-Halle zeigt, widmet sich diesem speziellen Charakter. Die Filmvorführung beginnt um 20 Uhr.

Zum Inhalt: Der 35-jährige Vincent van Gogh (Willem Dafoe) hat schon über hundert Gemälde gemalt, doch immer noch keinen Erfolg mit seiner Kunst. Außerdem leidet er unter starken psychischen Problemen und ist vom Weltschmerz geplagt. Um den Druck des Lebens in Paris zu entfliehen, zieht er in den Süden Frankreichs in ein kleines Dorf namens Arles, wo er die Natur mit seinem Pinsel auf der Leinwand festhält. Sein enger Freund und Kollege Paul Gauguin (Oscar Isaac) besucht van Gogh in seiner neuen Heimat zwar, findet dessen Gedankenwelt aber zu düster und erdrückend, weswegen er ihn bald wieder verlässt. Nur van Goghs Bruder und Kunsthändler Theo (Rupert Friend) unterstützt ihn, wo er kann. Meistens ist der Künstler aber alleine mit sich und seinen unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Seine mentalen Dämonen lassen ihn nicht los und treiben van Gogh in eine psychiatrische Anstalt, bis er im Jahr 1890 unter rätselhaften Umständen stirbt…

Willem Defoe glänzt in der Hauptrolle. Für seine Darstellung wurde er auf dem Filmfest in Venedig im September 2018 mit dem beliebten „Coppa Volpi“ als bester Darsteller ausgezeichnet. Die farbenfrohen Bilder schuf der französische Kameramann Benoît Delhomme.


„Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“, 12. Oktober, Elbkino,
Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße 145, 20 Uhr