„Ballon“

Die Familien Strelzyk und Wetzel starten den Ballon - Peter Strelzyk (Friedrich Mücke, l.), Doris Strelzyk (Karoline Schuch, r.) und Andreas Strelzyk (Tilman Döbler)

Mit „Ballon“ ist am Sonntag, 20. Oktober, im Augustinum Aumühle Bully Herbigs aktueller Historienthriller über die DDR-Fluchtversuche zweier Familien zu sehen. Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr.

Die Familien Strelzyk und Wetzel leben in der DDR und wollen weg. Im Sommer 1979 ist es so weit: Nach zwei Jahren harter Arbeit starten Peter, seine Frau Doris und ihre beiden Kinder sowie das Ehepaar Günter und Petra mit ihren beiden Söhnen endlich ihren Fluchtversuch in einem selbstgebauten Heißluftballon. Doch die Flucht aus ihrer Heimat in Thüringen endet kurz vor der innerdeutschen Grenze, als der Ballon abstürzt. Die beiden Familien arbeiten fieberhaft an einem neuen Ballon, denn mittlerweile ist ihnen die Stasi auf die Schliche gekommen und beginnt mit den Ermittlungen. Noch kennt die DDR-Geheimpolizei den Absturzort nicht, doch die Schlinge zieht sich immer enger zu. Es beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit.

Regisseur Michael „Bully“ Herbig ist bekannt geworden durch seine Comedy-Shows und -Filme eher seichteren Humors, bei denen er sowohl schauspielerisch tätig war als auch Regie führte. „Ballon“ ist sein erstes Werk außerhalb der Komödiensparte. Es wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet.

Das Augustinum zeigt den Film in Kooperation mit dem Filmring Reinbek.

„Ballon“, 20. Oktober, Augustinum, Mühlenweg 1, Aumühle, 19.30 Uhr

Foto: StudioCanal