Zauberer des Crossover

Sie sind wild, sie sind virtuos und passen nicht so recht in die üblichen musikalischen Schubladen: Die vier Jungs von „JinJim“ haben ihren ganz eigenen zauberhaften Stilmix – neudeutsch Crossover – kreiert. Jazz ist dabei, Rock auch, Klassik und Folk. Wie aufregend das klingt, davon kann sich am Sonnabend, 26. Oktober, das Publikum im Alten Kaufmannshaus (Lauenburg) überzeugen. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

Wild startet „JinJim“ in ihr neues Album „Weiße Schatten“. Eine Mischung aus Jazz, Rockattitüde und zeitgenössischer Klassik in heftigem Tempo. Die Band lebt von den Spannungen zwischen den Instrumenten: Daniel Manrique-Smith hat einen wunderbar klaren Ansatz, lässt seine Flöte auch mal wie eine übersteuerte Gitarre oder eine Panflöte klingen. E-Gitarrist Johann May rockt, jazzt, kann aber auch locker, fast folkloristisch unisono mit der Flöte über die Saiten jagen. Der Bassist Ben Tai Trawinski  wiederum ist der sanfte Riese unter den Jungs, der sich durch seinen speziellen Sound und sein Einfühlungsvermögen auszeichnet. Und dann ist da noch der Vierte im Bunde: Nico Stallmann – ein ebenso vielseitiger wie kunstfertiger Schlagzeuger.

Die Band ist vor allem deshalb so spannend, weil sie auf Risiko geht. Da ist nichts Anbiederndes, da ist viel Lust auf Experimente und ein tiefsitzender Hang, die Ausdrucksmöglichkeiten eines Quartetts auszuloten. Gleichzeitig geht es den vier Musikern stets um ein absolut akkurates Spiel.

Mehr Bandinfos unter www.jinjim.com. Anmeldungen nehmen Susanne Wendt und Hans-Jürgen Rumpf, erreichbar unter Tel. 0170-7272395 oder per Mail unter hans-juergen.rumpf@t-online.de entgegen. Einlass ist eine Stunde vor Konzertbeginn.

„JinJim“, 26. Oktober, Altes Kaufmannshaus, Elbstraße 95, Lauenburg, 20 Uhr