Frieden durch Recht?

Dieser Frage widmet sich am Donnerstag, 28. November, der Historiker Prof. Dr. Marcus M. Payk in der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Versailler Vertrag war ein Meilenstein in der Geschichte der Verrechtlichung der internationalen Politik, so lautet die These von Prof. Payk. Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh präsentiert er eine breitangelegte Neuinterpretation der Pariser Friedenskonferenz von 1919/1920, bei der nicht mehr die damalige deutsche Wahrnehmung bestimmend ist, sondern der Blick auf das moderne Völkerrecht und seine Weiterentwicklung gerichtet wird.

Marcus M. Payk ist Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der westdeutschen Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr Hamburg).

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bittet um persönliche Anmeldungen werden unter Tel. 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen.

Frieden durch Recht? Der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg, 28. November, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2, Friedrichsruh, 19.30 Uhr, freier Eintritt