Nördlich der A24

Marianische Orgelmusik

Mit „marianischer Musik“ im Gepäck macht am Sonnabend, 21. Juli, der Organist Stepan Leuthold im Ratzeburger Dom Station. Dahinter verbergen sich Kompositionen zum spätgregorianischen 9. Psalmton, der dem Lobgesang der Maria zugeordnet ist. Konzertbeginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Darüber hinaus erklingt Musik von Samuel Scheidt, der im 17. Jahrhundert lebte, Johann Sebastian Bach sowie vom Pariser Marcel Dupré, (Frühes 20. Jahrhundert). Umrahmt wird das alles durch das Praeludium und die Fuge G-Dur von J. S. Bach und die grandiose Suite op. 5 des französischen Impressionisten Maurice Duruflé. Stephan Leuthold ist seit 2014 Domorganist in Bremen und lehrt künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Künste Bremen. Er studierte Kirchenmusik, Orgel, Cembalo, Continuospiel und Alte Musik …

Südlich der A24

Der Liebe Flügel verliehen

So schön kann der KulturSommer sein: Im Garten von Heiko und Marina Rinck (Fitzen) lauschte das Publikum bei bestem Wetter dem Spiel von Lorenz Stellmacher. Der Multiinstrumentalist präsentierte auf der „blauen Bühne des Himmels“, wie es ein Zuhörer formulierte, Klavierwerke der New Classic. Zudem wandte er sich der Musik Skandinaviens zu. Stellmacher, bekanntermaßen ein Freund des Nordens, spielte einige von ihm bearbeitete Melodien. Mit seinem Auftritt rührte der Musiker an den Emotionen des Publikums. Die am elektronischen Flügel erzeugten Tonfolgen waren Ausdruck von Liebe und Leidenschaft, von Sehnsucht und Traum. Foto: Stellmacher

Blitzlichtgewitter

Der KulturSommmer 2018 ist eröffnet/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

Sowat geiht nich!

Ik bruuk wieder nix as mien Ruh. Ik heff ´n heel un deel sanftmödig Charakter, dor kannst jeedeen na fragen, de mit mi to doon hett. ´N Lamm is dor noch ´n Terrier gegen. Aver wenn se mi blöd kaamt, denn kann ik ok anners. De Navers to’n Bispeel. De stellt ehr Aschemmer in de Middagsstünn an de Straat, aver jümmers bloots denn, wenn ik mi eenmal to Middagstünn henleggen do, wat selten noog vörkümmt. Man wenn ik maal ligg, denn schuuvt se ok ehr Aschemmer an de Straat. Aver, höör to, se doot dat nich, wenn ik mi jüst utplünnen do oder den Wecker op teihn na dree stell, oder wenn ik noch ´n lütt Stremel lesen do. Se …

Vorfahrt für die Jugend

410

Der folgende Text trägt den Titel „410“ und stammt aus der Feder von Dennis Tschernich (Foto). Im Rahmen des Schreibwettbewerbs „Wanted: Junge Autor*inn*en“, initiiert von der Stiftung Herzogtum Lauenburg, erhielt er für seinen Beitrag in der Altersgruppe der 17- bis 23-Jährigen eine Auszeichnung. Tropfenweise tropfte der Schweiß von meiner Stirn, Die Dunkelheit, die mich wie eine Schale umzog, wurde von einem starken Lichtstrahl durchbrochen. Diese Gegend kam mir sehr bekannt vor, es sah nach einem Tunnelausgang aus… bin ich… ? Mein eigener, starker Atemzug zerstörte die Illusion, ich saß in meinem Zimmer vor dem Computer. Ich konnte es fühlen, wie mein Körper das Bilden von Schweiß einstellte, die negativen Gedanken, die als Auslöser dafür dienten, waren in Kürze vergessen. Was …

Ausstellungen

Ebrahim Sharghi baut Schilder des Friedens

Mit einem „Friedensbaum“ hat Künstler Ebrahim Sharghi das Projekt „Botschaften setzen“ auf dem NDR-Landpartiefest fortgesetzt und an zwei Tagen gemeinsam mit zahlreichen, überwiegend jungen Besuchern unterschiedliche Friedensmotive gesammelt. Vis-à-vis der Zeltpagode des NDR-Kulturjournal präsentierte Ebrahim Sharghi zusammen mit Gesine Biller aus Mustin das „Friedensschildprojekt“ und lud die vorbei flanierenden Gäste ein, einen kleinen Friedensbeitrag für den bereitgestellten Schirmbaum zu basteln oder zu malen. Über die beiden Tage füllte sich das Gestell zusehends und bot, wie vom Künstler erhofft, im Windspiel einen friedvollen, farbenfrohen und spielerischen Eindruck. Ebrahim Sharghi möchte nun aus all den entworfenen Friedensmotiven ein weiteres Friedensschild kreieren, dass auch in Erinnerung an das NDR-Landpartiefest“, vor allem aber als weiterer kleiner Gedankenanstoß für eine friedliche Welt im öffentlichen Raum …

Aus der Stiftung

Konzerte, Krimis & noch viel mehr

Rechtzeitig zum Ende des diesjährigen KulturSommers am Kanal legt die Stiftung Herzogtum Lauenburg das zweite Halbjahresprogramm 2018 vor. Konzerte, wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen, Lesungen: Die Stiftung hat gemeinsam mit etlichen Kooperationspartnern ein Programm erstellt, das alle Teile des Kreises berücksichtigt. Neben dem Sitz der Stiftung im Stadthauptmannshof Mölln werden als Veranstaltungsorte auch andere Städte wie Lauenburg, Ratzeburg oder Geesthacht berücksichtigt, aber auch kleinere Orte wie Borstorf oder Rondeshagen sind mit einbezogen. Musikalisch setzt die Stiftung wie immer auf Vielfalt: Ein Konzert mit drei A-Cappella-Ensembles (baff!, Die Syrinx, ARTgenossen) findet am 28.9. statt. Zwei Kooperationen mit dem Folkclub Herzogtum Lauenburg führen nach Frankreich und nach Schweden: Das französische Ensemble Arbadétorne spielt traditionelle Musik aus der Region Vendée, dem Nordwesten Frankreichs am 8.9. …

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